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-- Veröffentlicht durch Holky am 1:36 pm am Jan. 20, 2004

Im November 2003 lockte mich ein unschlagbares Cablecom-Angebot, mir ernsthafte Gedanken über mein bestehendes ADSL-Abonnement zu machen. Für den gleichen Preis aber vier Mal schneller. Wahnsinn. Ein Arbeitskollege lachte mich ja schon immer aus, dass ich mit ADSL und nicht Cable surfte. Nun, auch ich muss diesem Club der Superschnellen angehören.

Part I - Die Anmeldung
Am besten schläft man mal über ein solches Angebot, bevor man sich verleiten lässt und es dann vielleicht im Nachhinein bereut. Also schlief ich mal eine Woche darüber und besorgte mir die nötigen Infos als Entscheidungsbasis. Bluewin rückte irgendwann - leider ein bisschen spät - mit ihrem verbesserten Angebot raus. Auch Bluewin ADSL wird schneller. Nicht so schnell und günstig wie die Konkurrenz aber immerhin - leider erst im Frühling. Trotzdem, der ultimative Kick für den gleichen Preis, den ich heute bereits monatlich hinblättere, befriedigt mir nur Cablecom mit dem "Hispeed 2000" Angebot.

Die Zahl 2000 hängt schon fast magisch in der Luft. Noch vor gut fünf Jahren war die Messlatte mit ISDN auf 64 kbps gesetzt. Und nun ist eine vierstellige Zahl zur Beschreibung des Speeds der normale Standart. Wahnsinn. Keine Frage, dass muss ich haben. Website der Cablecom konsultiert, Nummer gewählt und schon der erste Filter. "...rufen Sie später an...". Hallo? Ich möchte euer Kunde werden, darf ich das jetzt nicht? O.K. schliesslich will ich ja was von denen und die nicht von mir. Ich probier's später noch mal. Das Spiel ging zwei, drei Mal den ganzen Tag so weiter.

Irgendwann erreichte ich dann eine Person. Jemand, der mich dem Glück näher bringen kann. "Kein Problem Herr Meier, ich brauche Ihre Adresse und überprüfe die Verfügbarkeit an Ihrer Adresse". Schön, dass ich keinen negativen Bescheid bekam. Wusste ja bereits, dass es nicht anders sein kann, weil ich dies auf der Cablecom-Website ja bereits selber überprüfte. "Ich habe da aber noch ein kleines Problem", sagte ich dem netten Herrn vom Cablecom Call-Center. "Das wäre?", frage er mich. "Nun, ich bin noch Kunde bei Bluewin mit BroadWay ADSL 600. Da habe ich noch eine Kündigungsfrist von einem Monat abzuwarten. Soll ich später anrufen? Oder können Sie mein Neuabonnement terminieren, damit ich nicht zwei Mal bezahle?".

Für Neukunden scheint Cablecom alle Register ziehen zu können, denn der nette Herr bejahte meine Frage und fragte mich nach dem gewünschten Termin. Auf den 1. Januar 2004 fand ich als sehr passend. "Kein Problem Herr Meier. Ich hab das so notiert und sie erhalten dann pünktlich das Modem zugeschickt." Super! Judihui! Ein Unternehmen, dass den Kunden ins Zentrum stellt und für seine Interessen sorgt. ...trügerisch?

Part II - Das Modem
Irgendwo hatte ich noch eine Story im Hinterkopf, dass ein Kollege bei der Modemzustellung ein Gnusch mit Cablecom hatte. Zwei Wochen dauerte es, bis er das Modem erhielt. Und am Schluss sogar noch doppelt. So was kann ja mal passieren. Und eh nur bei den Anderen. Mir sicherlich nicht. Da hat halt einer Pech gehabt. Die Firma Cablecom ist nämlich sonst super. Schliesslich hat mir das der nette Herr bei der Anmeldung ja versprochen, dass das kein Problem ist.

Der 31. Dezember 2003 war ein Arbeitstag. An diesem Tag müsste ich ja eigentlich ein Päckli mit dem Modem erhalten, damit mein Abonnement wie versprochen am 1. Januar 2004 beginnt. Wenn ich es erst am Montag, 5. Januar 2004 erhalten würde, dann wäre das zwar nicht der perfekte Service aber die Welt würde deswegen nicht untergehen. Wäre einfach schade, weil Feiertage sind und ich Zeit zum Installieren und Ausprobieren hätte. "Ruf an und frag nach", dachte ich. Mach's. Beim vierten hartnäckigen Versuch kam ich durch und fragte die Dame vom Call-Center. Sie schaute im System nach und bestätigte mir den Versand vom Montag, 29. Dezember 2003. "Ein eingeschriebenes Päckli werden Sie erhalten", sagte sie mir. "Und Sie müssten es heute erhalten", ergänzte sie.

Der Päckli-Pöstler kam leider den ganzen Tag lang nicht bei unserer Adresse vorbei. Er erschien überhaupt nicht in der Siedlung. "Hmm, hat der jetzt einen Fehler gemacht? Oder kommt er später? Oder gar nicht und feiert schon? Soll ich mal auf der Post nachfragen, wo das Päckli ist?" Klaro. Wenn jemand Bescheid weiss, dann die Post. Schliesslich hat Cablecom das Päckli verschickt. Die Post braucht aber eine Paket-Nummer für's Tracing eines Päcklis. Also nochmals Cablecom fragen. Und leider bekommen die diese Nummer nur zwei Mal wöchentlich und wegen den Feiertagen erst in der ersten Januarwoche. Shit! Traum geplatzt. Als es eindunkelte, war mir klar, dass ich mein Päckli erst am Montag, 5. Januar 2004 erhalten werde. Schade, schade. Es hätte doch alles so perfekt gepasst und gab mir auch den Anschein. Der nette Herr von Cablecom meinte es ja nur gut mit mir. Und die Dame gab mir ja die Auskunft, dass es rechtzeitig verschickt wurde. Blöde Schweizer Post. Typischer Sündenbock.

Am Montag, 5. Januar 2004 kam das Päckli aber leider auch nicht an. Komisch. O.K. jetzt muss ich aber mal nachfragen, wo das Päckli ist.

Dienstag, 6. Januar 2004. Nach dem x-ten Versuch komme ich endlich auf der Hotline von Cablecom durch. Frage nach, was mit meinem Modem los ist. Erhalte wieder die Antwort, dass es am Montag, 29. Dezember 2003 verschickt wurde. Komisch. Sie kläre ab, was los ist und schickt sonst nochmals ein Päckli. Ich bitte die Dame, mir doch bitte Bescheid zu geben. Kein Bescheid.

Und am Tag darauf immer noch kein Päckli. Auch nicht wiederum einen Tag später. O.K. jetzt finde ich es langsam aber ein bisschen komisch. Hoffentlich muss ich jetzt nicht das gleiche Schicksal erleiden, wie der Kollege mit seiner blöden Modemversand-Geschichte. Nein, ich nicht. Rufe wieder an und frage nach, was eigentlich los ist - wohlverstanden nach dem x-ten Versuch. Oh, das sei ein bisschen komisch. Sie kläre die Situation ab und rufe zurück. Ich bat sie, dass sie das Versprechen einlösen soll und nicht wie ihre Kollegin mich einfach hängen lässt.

Die Dame meldete sich dann auch wirklich. Aber erst am Montag, 12. Januar 2004. Ich solle doch mit dem Ausweis bei der Post vorbeigehen. Denn leider hatte Cablecom komischerweise immer noch keine Paket-Nummer fürs Tracing des Pakets in ihrem System. Ich soll was? a) war immer jemand zuhause und b) habe ich nie einen Post-Avis erhalten und c) ist es mir nun eigentlich piepegal, ob Post oder nicht Post, da ich ja bei Cablecom eine Dienstleistung in Anspruch nehme und dafür bezahlen muss. "Doch, das sei das beste", ermunterte mich die Dame. "Könnte ja sein, dass es ein Problem gegeben hat." Ja, allerdings wir haben da ein Problem, denn ich sollte eigentlich per 1. Januar 2004 ein glücklicher Cablecom-Kunde sein und die Chose wird nun langsam ein bisschen unangenehm und sehr umständlich.

Ein Anruf bei der Schweizer Post ergab das Resultat, dass bei fehlender Paket-Nummer entweder der Absender einen Nachverfolgungsauftrag auslösen muss oder ich wirklich mit dem Ausweis bei der Post anklopfen könne. Wobei ein Päckli mit Versanddatum Montag, 29. Dezember 2003 eigentlich schon längst wieder beim Absender sein müsste, wenn es den Empfänger nie erreicht hat - gemäss Auskunft der Schweizer Post.

Ich ging auf die Post. Und tatsächlich, es war nichts da für mich. Komisch. Frühmorgens die Qual auf der Schweizer Post für nichts und wieder nichts. Das Prozedere mit dem Erreichen des Cablecom Call-Centers beginnt von neuem. Es nervt. Es nervt mich nun aber gewaltig. Was hab ich bloss für einen blöden Entscheid gefällt und mich von einem Bauernfängerangebot anlocken lassen. Die Leute sind unfähig. Schaffen es im Zeitalter der Marseroberung nicht einmal einem Neukunden ein simples Päckli zu senden, geschweige denn einen professionellen Support zu leisten.

Wiederum nach dem x-ten Versuch endlich eine Menschenstimme am anderen Ende der Leitung. "Grüezi, ich habe ein Problem. Ich war, wie von Cablecom angewiesen, mit dem Ausweis auf der Post. Kein Päckli für mich. Mittlerweile habe ich ein grosses Problem. Bitte helfen Sie mir und schauen Sie zu, dass ich nun endlich das Modem erhalte und endlich wieder zuhause im Internet surfen kann." Die Dame beruhigte mich mit der Antwort, dass sie es nochmals senden werden. Ich wollte wissen, wann ich es erhalten werde, da ich nun schon ziemlich sauer sei und mittlerweile ziemliche Aufwendungen mit Anrufen und Abklärungen hatte. Ich sei auch nicht bereit, mein Abonnement ab 1. Januar 2004 zu bezahlen bei einem solch schlechten Service. "Erst wenn Sie das Modem erhalten haben, beginnt das Abonnement zu laufen", erklärte sie mir. O.K. das ist soweit ja auch fair-enough. "Aber was passiert mit all meinen Aufwendungen und dem Ärger? Kann mir Cablecom da ein Angebot machen?" "Zuerst schauen wir, dass Sie das Modem erhalten und dann schauen wir weiter." Da habe ich natürlich auch keinen Einwand, wenn man das pragmatisch anschaut. Ein Nein in Bezug auf ein Angebot hab ich ja auch nicht erhalten. "Wann erhalte ich das Modem?", wollte ich noch wissen. "Morgen.", kam als Antwort. Morgen? Einen Tag später? "Sind Sie sich sicher, dass ich es Morgen erhalten werde?" "Ja, Sie erhalten es Morgen." Soll ich mich nun freuen oder nicht, ging mir durch den Kopf. Da lässt sich aber jemand auf die Äste raus. Nun gut, dann gebe ich Cablecom noch diese eine letzte Chance. Aber wenn das wieder nicht klappt, dann ist hier endgültig Achterbahn.

Ein Tag später: nichts, kein Päckli. Jetzt platzt mir aber der Kragen. So nicht, das ist ja wohl wirklich das Allerletzte. Was soll das ganze Theater. Was jetzt kommt ist Routine: nach dem x-ten Versuch erreichte ich endlich die Hotline. "Das Päckli ist schon wieder nicht angekommen. Was soll das? Wenn ich nicht heute per Express mein Modem bekomme, dann flippe ich aus und wechsle wieder zurück zu Bluewin ADSL." Darauf meinte die Dame schon fast abschätzig, dass sie das Modem nicht per Express versenden werde. Es sei ja nun ein zweites Päckli unterwegs und ich soll noch bis Morgen warten. Was? Wie bitte? Ich soll etwas? Ähm, eigentlich umgekehrt. Ihr müsst! Ihr müsst einen Kunden zufrieden stellen und überhaupt, ich möchte nun mal endlich wissen, was die ganze Verarschung soll. Ich möchte im Sinne des Service am Kunden ein Angebot von Cablecom, wie der angerichtete Schaden wieder gut gemacht wird. Ich möchte mit der Chefin vom Call-Center reden.

Was dann passierte, würde jedem die Schuhe ausziehen, der ein bisschen was von Kunden-Service versteht. Ein solches Gespräch mit einer angeblichen Chefin, hatte ich bisher noch nie erlebt. Zuerst erklärte ich ihr nochmals die ganze Geschichte, meine zahlreichen Anrufe und dass mir gestern versprochen wurde, dass ich heute das Modem hätte erhalten sollen. "Nein, das ist nicht der Fall. Also das werden Sie heute nicht erhalten. Das ist mit der Post unterwegs. Das geht zwei Arbeitstage." Der erste Satz den ich von dieser Chefin hörte, begann mit einem Nein. Träume ich da? Ich erklärte dann, dass eben komischerweise ihre Kollegin mir das ja einen Tag vorher versprach. Komisch. Sie versuchte dann alles auf die Schweizer Post abzuschieben und dass ich Verständnis zeigen solle.

Interessant wurde dann aber eigentlich erst die nächste Frage: "Was können Sie mir als Cablecom im Sinne einen Kundendienstleistung offerieren für die ganzen Umtriebe?" Die Antwort des Tages von der Chefin persönlich: "Gar nichts. Sie sind noch kein aktiver Kunde. Wir hätten es verstanden, wenn Sie ein aktiver Kunde wären. Dann wären wir Ihnen garantiert entgegengekommen. Aber wir verrechnen erst ab dann, wann das Modem zugestellt wurde." Was muss ich da hören? Das ist ja wohl die grösste Frechheit. Ist das Kundenservice? Bezahle ich mit meinen Abonnementgebühren neben der ganzen Technik etwa teure Gehälter von solchen disqualifizierten Personen? Ab diesem Moment musste ich versuchen, am Telefon Ruhe zu bewahren, damit es nicht eskalierte.

Gegenvorschlag meinerseits: "O.K. aber wenn ich es dann habe, dann können Sie mir ja im Prinzip als Entgegenkommen den halben Monat noch schenken bis Ende Januar." Die Antwort der Chefin topt nun das Vorangegangene mit einem einzigen Wort: "Nein." Worauf ich es nicht unterlassen konnte und nachfasste, "Was meinen Sie mit Nein?". Diese Frage wurde leider nicht beantwortet, sondern wiederum der Fehler der Schweizer Post zugeschoben und als "kann ja mal passieren" argumentiert. Als ich mich dann wieder auf das gestrige Versprechen bezog, wurde ich mit der Antwort abgespiesen, "... im Call-Log ... ich sehe da alles. Aber wer sagt mir, dass das keine falsche Aussage ist? ... ich sehe Sie haben mit Frau X geredet ..." Moment! Ich werde jetzt sogar noch als Lügner hingestellt? Habe ich das jetzt noch nötig, blöd angemacht zu werden. Nachdem ich seit nun fast 14 Tagen kein Modem erhalten habe und von Cablecom-Angestellten kein Entgegenkommen offeriert bekam, werde ich jetzt als Lügner bezichtigt. Stopp! Dass lasse ich jetzt nicht auf mir sitzen, "Dann reden Sie mal mit dieser Dame, warum Sie einem Kunden verspricht, dass es am nächsten Tag später dort ist." Kaltenarsches seitens der Chefin, "Ich weiss nicht, ob Sie Ihnen das versprochen hat."

Das Gespräch dauerte dann noch gut weitere drei Minuten und zu einer Einigung kam es nicht. Ich drohte noch, dass ich mir die Chose sonst nochmals überlegen werde und das Modem - falls es dann mal ankommt - einfach verweigere und zurücksenden lasse. Irgendwie, war ich dann am nächsten Tag froh, als das Päckli endlich bei mir eintraf - Donnerstag, 15. Januar 2004. Zwei Wochen später, wie es mein Kollege schon erleben musste. Seine Geschichte konnte ich nun selber am eigenen Leib erfahren. Nicht mal meinem ärgsten Feind wünsche ich das von mir Durchgemachte.

Part III - Die Rechnung
Ich hatte es noch in den Ohren hallend ... die Verrechnung des Abonnements beginnt erst bei der Zustellung des Modems. Komisch. Aber mich verwundert bei Cablecom ja eigentlich gar nichts mehr. Die Rechnung von Cablecom hat das Datum 5. Januar 2004. Die Rechnungsperiode beginnt am 29. Dezember 2003. Wenn das keine Verarschung ist. Ich versuche nun seit mehr als drei Tagen mehrmals täglich die Hotline zu erreichen, um nun dieses neue Problem zu lösen. Ich habe den Service von Cablecom nun aber gestrichen satt. Ich mag nicht mehr. Bin müde, diesen dauernden und nervenden Problemen nachzurennen.

Part IV - Der Speed
Was mich natürlich neben all den Problemen schon auch noch interessierte, und ja der eigentliche Grund zum Wechsel zu Cablecom bewegte, war ja die vierstellige Speed-Angabe. Der versprochene Speed - mit der üblichen Best Effort Deklaration - wird mit 2'000 kbps angegeben. Jupie, das rotzt so richtig durch die Drähte.

Nichts wie hin zu einer Speedtest-Site. Da gab es doch mal so eine Test-Seite. Naja, wenn ich die nicht gerade zur Hand hab, dann teste ich mal einen fetten Stream. Cablecom bietet gleich selber einen solchen Stream von StarTV an. "Red Dragon" ein Skater-Film. Nicht mein Stil aber was soll's schliesslich geht's jetzt um die Performance. Mittlere Qualität kann ich mir ja nun locker anwählen. Komisch, warum ruckelt und puffert das immer wieder? Schlechtes Streaming mit gerade mal 257 bis 399 kbps? Hat StarTV ein Problem?

Wo finde ich den jetzt den Approve meiner Highspeed-Performance von unglaublichen 2'000 kbps? Wer sucht, der findet. Cablecom selber bietet diesen Speedtest an - http://perftest.cablecom.ch/performancetest. Jetzt kommt der grosse Moment. Alle Programme schliessen. Kein störender Download oder Upload am Laufen. Der Test kann beginnen. Noch schnell den Expertenmodus angeklickt und ein Testfile mit 2048 kByte für Down- und 512 kByte für Upstream ausgewählt, damit der Test genug lange dauert. Mittlerweile habe ich 16 Messungen gemacht jeweils abends zu verschiedenen Zeiten über zwei Tage hinweg. Selbst unter der Berücksichtigung des Wortes "Best Effort" fühlt man sich mit einem Durchschnitt von 816 kBit/s für Downstream und 306 kBit/s für Upstream schon ein bisschen verarscht. Was heisst jetzt Best Effort? Eigentlich müsste ich eine Dienstleistung erhalten, die 2'000 kBit/s Downstream und 400 kBit/s Upstream erfüllt und nicht die Hälfte davon. Was soll der ganze Blödsinn nun schlussendlich kurz vor der Zielgeraden meines Abenteuers? Jetzt hab ich's echt satt. Ganz dick sogar.

Fazit
Warum?! Ist unsere heutige Welt schon so verkommen, dass man nicht mal mehr für's Geld, das bekommt, was man anständigerweise erwarten darf resp. was einem versprochen wird? Kaum erreichbare, unfreundliche, unfähige und unqualifizierte Angestellte lässt man auf die Geldquelle "Kunde" los? Ist das der heutige Service-Gedanke einer modernen Unternehmung? Unglaublich. Ich kann aufgrund meiner eigenen Erfahrungen eigentlich jedem potentiellen Cablecom-Kunden nur vom Entscheid abraten, mit dieser Firma eine Geschäftsbeziehung einzugehen. Tut es nicht!


-- Veröffentlicht durch Freedomsaver am 6:30 pm am Jan. 20, 2004

Deinem Fazit kann ich 100%ig zustimmen.

Bin zwar schon seit Jahren (ca. 3-4) CC Kunde.
Habe aber auch schon oft schlechten Support erlebt und viele schlechte Geschichten gehört.


Schick deine Geschichte dem Kassensturz !!!

Um so mehr schlechte Geschichten der KS erhält... um so mehr erkennen sie das CC wirklich viele Leichen im Keller hat.
So das sie mehr über die CC berichten... und evt. zeigt auf was ein betroffener Kunde achten soll.
(Supporternamen verlangen, alles Dokumentieren, Briefe eingeschrieben schicken, etc...)


PS: Das nächste was auf dich zukommt, wenn du Kündigen willst, sind die neuen AGBs. (Kündigungsfrist: 3 Monate)

(Geändert von Freedomsaver um 6:31 pm am Jan. 20, 2004)


-- Veröffentlicht durch gidos am 9:46 pm am Jan. 20, 2004

Ich kann Dir nur vorschlagen wieder zurück zum ADSL Provider zu wechseln und dieses Forum in ruhe zu lassen.
Man könnte ja wenn man wirklich so drauf angwiesen ist mal ADSL weiter betreiben und dann Cable testen, aber da reicht wohl das Geld nicht, hää ?
Kann nur sagen armer teufel


-- Veröffentlicht durch crac am 10:50 pm am Jan. 20, 2004

oh, nur keine CC-Kritik ... am besten wir lassen alle diese Threads schliessen, was meinst du, gidos?


-- Veröffentlicht durch mahony am 11:36 pm am Jan. 20, 2004

tztztz....

Ich musste drei Monate warten bis ich das Modem erhalten habe und habe nicht mal so ein Theater gemacht.

Nachdem ich vor über drei Jahren das Hispeed Abo abgeschlossen habe, wartete ich drei Wochen. Leider war kein Päkchen zu sehen. Ich rief der Hotline an und fragte nach. Die Dame sagte mir, dass es noch zwei Monate dauern kann, da die Leitung in der Strasse nochmals (wurde 1999 ausgerissen und neu eingelegt) erneuern musste. Schade, dann warte ich die zwei Monate. Tatsächlich bekam ich das Modem.

Habe die Hotline nicht 300mal angerufen um zu fragen wie lange es noch geht bis ich das Modem bekomme....

Das war meine Erfahrung mit CC und bin bis jetzt zufrieden.

Cheers


-- Veröffentlicht durch Drill Sgt am 11:38 pm am Jan. 20, 2004

Kritik an CC ist schon gut ;)

Nur immer die EINE Seite zu sehen (hier oftmals das Negative) ist falsch!

Es gibt unzählige User bei denen es einwandfrei läuft, super support haben (kompetent und schnell)... das trifft zb. Auf mich ;)

bin hier im Forum der Cablecom Lover #1...
aber dennoch akzeptiere ich die Negativen Meinungen anderer User...auch wenns manchmal ein bissi nerven war (Blick-Leser äre...jeder macht sein eigenen "jammer Thread" auf)

Aber ist schon ne heftige geschichte :(
Bei Cablecom kann man nur selber erfahrung machen...kaum auf ne andere stimme hören...da es jedem anders ergehen kann!

so long
Drill


-- Veröffentlicht durch Seravajan am 12:17 am am Jan. 21, 2004

Mann! Da jammern sie wegen 2 Wochen! (OK, das Verrechnen von Abogebühren  für die Zeit, in der der Kunde wegen fehlendem Modem gar nicht surfen konnte, ist nicht fein!)
Wisst ihr wie lange ich auf meinen Hispeed Anschluss warten musste? 7 MONATE!  Und das nur weil in der CC Administration ein solches Durcheinander war, dass sie für den Vertrag für den Vermieter über 6 Monate verbrauchten! Hingegen gab es nachher keine Probleme mehr!


-- Veröffentlicht durch Cognitive am 12:30 am am Jan. 21, 2004

meine Erfahrung bisher...

Support in Sachen Kompetenz eher mässig. Ich kann jedoch auch nicht verlangen dass in Supportcentern wo viele Call-Agents sitzen jeder ein super Backgroundwissen in Netzwerktechnologie haben. Bei meinen Problemen gings ja darum. Nett waren sie alle, zuvorkommend, und Techniker geschickt ohne dass ich nach einem fragte :-). Bezahlt hab ich dafür nix. Einige Freunde die nur gutes berichten. Hier liest du viel negatives zur Zeit weil sich einige über den Einbruch in Sachen Bandbreite beklagen.

Hab Mitte Februar letzten Jahres das Modem bestellt, auch telefonisch mit der in der HP angegebenen Nummer. Das Modem kam wie versprochen im richtigen Zeitraum und ich steckte es voller Glücksgefühle ins vorgesehene Döschen *hoho* :-) Damals schon mit 2mb/256kb war ich von Anfang an mit der Performance voll zufrieden, oft die nennbandbreite erreicht und sehr gute Antwortzeiten. Seit geraumer Zeit gibts halt Probleme die nur auf Head-End_Splitting zurückzuführen sind und die sind halt noch nicht an allen Orten vollzogen.

Bis dahin wirst du dich gedulden müssen Holky. Derzeit solls Ende Januar erledigt sein aber wer weiss.

Danke für die amüsant geschriebene Geschichte :-)

Greets
Cog


-- Veröffentlicht durch flippy am 12:32 am am Jan. 21, 2004

hey leute.

lasst doch jedem seine freie meinung. ich kann holky verstehen. habe mir seinen langen und ausführlcihen beitrag mit popcorn durchgelesen, da ich ihn interessant fand. kann zwar nicht aus eigener erfahrung sprechen was die modem geschichte angeht, da ich auch seit jahren schon bei CC bin und damals nie probleme mit cc hatte. nur jetzt seit dem speedupgrade geht es hald langsam los.

ich bin ja wie bekannt ein geduldiger mensch, aber auch ich habe grenzen und wenn diese erreicht sind, sollte man mich besser nicht begegnen. die cc wird von mir noch hören, aber ich kann noch warten. spreche da 1.2.2004 an.

ich gebe der cablecom ohne weiteres die chance sein versprechen einzuhalten, auch wenn die leistungen (sofern dies angekündigt wurde - was ja der fall war) massiv verschlechtert werden. alles kein problem. blos eines lasse ich mich nicht. und zwar verarschen! wird dies trotzdem getan, muss das unternehmen die konsequenzen ziehen. sprich, 189'999 kunden :-)


-- Veröffentlicht durch rookie am 10:09 am am Jan. 21, 2004

Das Problem ist doch das man für ein entsprechendes Entgeld eine Dienstleistung erhält. Der Anbieter macht deutlich was ihm Angebot enthalten ist und wieviel dieses Angebot den Kunden kostet. Wenn dieses Angebot beim Kunden Zustimmung findet wird ein Vertrag abgeschlossen der gleichsam das rechtliche Fundament der Beziehung zwischen Verkäufer und Käufer darstellt. Das ist das normale Geschäftsgebahren.
Mit anderen Worten, wenn ich für eine bestimmte Leistung bezahle, muss diese Leistung auch erbracht werden. Wo kommen wir denn da sonst hin?

"Ja, die Operation war für heute angesetzt aber leider ist dem Arzt etwas dazwischen gekommen"

"Ja, ja, das Dach ihres Hauses hätte vor 2 Monaten schon gedeckt sein müssen, aber so was passiert halt"

"Wie bitte? Ihr neuer BMW fährt nur 100 km/h obwohl er eigentlich 250 km/h fahren sollte? Ach wissen sie, das ist eben abhängig von der Strassenunterlage. Abgesehen davon dürfen Sie ja ohnehin nur 120 km/h in der Schweiz fahren, also ist's doch eigentlich egal..."

"Letzten Monat wurden Ihnen bloss 4000 Franken statt 8000 Franken Lohn ausgezahlt. War vermutlich ein Bankfehler, das passiert eben. Sie können sich ja einen neuen Arbeitgeber suchen"

Sind wir wirklich schon soweit gekommen dass wir uns solche Dinge gefallen lassen würden? Sind wir derart konfliktscheu geworden dass wir unser Recht nicht mehr einfordern dürfen?
Cablecom macht viele Versprechungen, angefangen mit den angepriesenen Bandbreiten:
Ich kann ja verstehen dass die maximale Bandbreite kaum erreicht werden kann, Das ist ja auch kein Problem, aber 70-80 % dürften es schon sein, oder nicht?
"Best effort" figuriert da in meinen Augen als bequeme Ausrede. Vielleicht sollte ich das in meinem Betrieb auch so einführen:
"Ja Herr Kunde, unser "best effort" ist, dass wir den Auftrag erfüllen, aber wissen Sie, da kann ja so vieles passieren, vielleicht schaffen wir auch nur die Hälfte - bezahlen müssen Sie aber natürlich alles."

Natürlich gibt es auch zufriedene Cablecom-Kunden (gehöre grösstenteils auch dazu), aber das bedeutet doch nicht dass jene Kunden die "verarscht werden" sich nicht zur Wehr setzen sollten, oder?

Ich jedenfalls bin der Ansicht, dass Holky genau richtig vorgegangen ist. Man muss immer dranbleiben und nicht locker lassen.

@Mahony: hättest Du es ähnlich gemacht wie Holky hättest du vielleicht statt 3 Monate auch nur 2 Wochen auf das Modem warten müssen...

@Holky: Als ich im Sommer 2000 zur Cablecom gewechselt habe, hatte ich zu Beginn massive Probleme mit der Internetanbindung. Es gab immer wieder Ausfälle und trotz mehrerer Anrufe auf die (teure) Hotline, wurde keine Lösung gefunden. Erst nach ein paar Wochen und stetiger Nörglerei meinerseits, fand Cablecom heraus, dass es an einem defektem Verteilerkabel lag. Die Cablecom zu dieser Zeit noch kulanter, denn man hatte mir damals dann die ersten beiden Monatsrechnungen erlassen. Deshalb mein Tipp: die erste Rechnung einfach nicht bezahlen...keine Leistung - kein Geld!


-- Veröffentlicht durch Macro am 11:15 am am Jan. 21, 2004

Hi,

also meine Erfahrungen sind so durchnittlich. Als ich umgezogen bin wollte ich in der neuen Wohnung mit Hispeed surfen. Ich habe mich angemeldet und geschriebn Sie sollen doch das Modem an meine alte Adresse schicken, da ich erst etwa ab dem 5. des Monats dort wohnen werde, das Abo aber auf den 1. bestellt hatte. Das Modem ging natürlich an die neue Adresse und da der Briefkasten natürlich noch nicht angeschriebn war, ging das Packet zurück. Dann bekam ich einen Anruf was den los sein und wesshalb ich das Modem nicht abgeholt habe. Ich habe den Sachverhalt erklärt und sie habe das Modem nochmals geschickt. Porto wurde zuerst dann zwei mal verrechnet, später dann aber einmal wieder gutgeschrieben.
Ein Problem hatte ich mal mit dem Login auf der Hispeed Homepage, ich habe es per Email gemeldet. Nach ein paar Tagen bekam ich einen Rückruf und das Problem konnte gelösst werden. Das wars dann eigentlich was ich mit dem Support zutun hatte.

Gruss Macro


-- Veröffentlicht durch Holky am 2:29 pm am Jan. 21, 2004

Vielen herzlichen Dank an alle User, die sich für meinen Erfahrungsbericht interessieren. Damit meine ich gleichermassen diejenigen, die meine heutige Meinung von Cablecom teilen aber auch diejenigen, die meine Meinung nicht teilen. Am liebsten würde ich natürlich selber zur Gruppe der Letzteren gehören. Aber eben, meine persönliche Erfahrung ist anders.

Speziellen Dank an "rookie" für die ergänzende, sachliche Weiterführung meines Fazits. Denn genau in meinem Fazit und Kommentar von "rookie" ist ja eigentlich die ganze Tragweite/Machtlosigkeit für den Leistungsnehmer in Bezug auf die Erfüllung einer zu bezahlenden Leistung enthalten.

Ein Unternehmen wiederspiegelt erst bei der Leistungserfüllung, ob Sie das durch Werbung kommunzierte und vertraglich festgehaltene Angebot als gesamtes Unternehmen gegenüber dem Leistungsnehmer aufrecht halten kann oder nicht. Eine seriös geführte Firma findet immer einen Weg das vereinbarte Angebot zu erfüllen. Und unseriöse Firmen versprechen viel, um schnell ein Feld zu besetzen und Kunden zu gewinnen. Im Telekommunikationsbereich geht es um Millionen von Franken und nicht um meine Fr. 75.00 pro Monat für hispeed 2000. Im Spiel um die Millionen sind gewissen Firmen scheinbar alle Mittel recht - auf den einzelnen Kunden wird dabei keine Rücksicht genommen.

Denke, dass der Kassensturz selber den "Glanzprospekt" Cablecom aufgreifen wird und die Ungleichheit zwischen versprochener und erbrachter Leistung hinterfragen wird.


-- Veröffentlicht durch Morpheus1877 am 6:57 pm am Jan. 21, 2004

Hallo

Also meine Erfahrung war so das ich zuerst 11 Monate auf meinen Anschluss warten musste, weil angeblich die Verkabelung zu alt seie und ich alleine keinen Anschluss haben könnte ohne das man bei allen Mietern umrüsten müsste.

Es stellte sich aber anders herraus so das nach einer Diskussion an einem Cablecom stand bei einer Messer endlich bewegung in die sache kam.

2 wochen später kam das modem. eingesteckt 30 mins gewartet alles perfekt gefunzt.

Nun ca 4 jahre später hab ich schon mein viertes modem :)
Gab halt man immer ausfälle und dann wurde einfach gesagt "modem kaputt" und hab neues bekommen und dann gings wieder.

Beim support muss ich sagen gings relativ schnell.. bei meinem neuen Modem war zuerst die MAC ned eingetragen.. also angerufen.. MAC durchgegeben bescheid bekommen das es morgen gemacht wird.

am nächsten morgen als ich nach hause kam funzte es.

Bei den ausfällen (die immer freitag abend oder samstag) sein mussten meldete sich jedesmal montag darauf ein techniker der sich das angeschaut hat.


Gab bisher nur 1 negativer techniker....und zwar der bei er aufrüstung der 2 loch Dose auf eine 3 loch Dose... der hat die falsche dose montiert ( zu hoher widerstand ) und das Modem in den Radio anschluss eingesteckt ( was nacher *angeblich* kaputt war )

By Morpheus


-- Veröffentlicht durch Macrozone am 5:06 pm am Jan. 22, 2004

meine erfahrungen mit cablecom:

angemeldet... 4 wochen oder so gewartet, zuerst kam der techniker, baute ne neue dose ein, dann kam das kabelmodem... kabelmodem eingesteckt, eingeschaltet, gewartet... kanal gefunden und von da an mit 512 im netzt... dann update auf 600 und jetzt auf 2000... 2000 versprochen, 2000 erhalten... niedrige, konstante pings, praktisch keine ausfälle...

ich will damit nur zeigen, dass manche kunden auch zufrieden sind :-)


-- Veröffentlicht durch Sirio am 11:44 pm am Jan. 26, 2004

Was die Hotline von Cc anbelangt, ist der Standard in etwa bekannt. Es gibt aber noch die Möglichkeit, auf der Supportseite eine Anfrage zu deponieren. Dies habe ich vor 10 Tagen gemacht. Darauf wird (wie schon in der Vergangenheit) ganz einfach nicht geantwortet. Wird sich ja wohl von selbst erledigen, nicht wahr!

Ein Trost bleibt: Laut Eigenwerbung ist es das Ziel von Cc, die Kundenerwartungen zu übertreffen. Fragt sich nur, was ein Kunde eigentlich noch erwarten darf.


-- Veröffentlicht durch CableWieHubble am 6:25 am am Jan. 31, 2004

Hallo zusammen,

ich kann auch nur jeden warnen irgendwelche Probleme mit dem Hispeed-Abo zu haben ;-(
@gidos : falls Du es nicht gecheckt hast, bei der Cablecom ist alles gut und schön bis zum ersten kleinen Problem ... ! ABER wehe es tritt ein Problem auf...
Meine eigene Erfahrung: katastrophaler support (wenn überhaupt erreichbar) , niemand ist für das Problem zuständig bzw. wird alles weitergeleitet ;-)
Überhaupt kein Wille dem Kunden auf irgendeiner Weise entgegenzukommen...
MAN wo sind wir hier?? Hat die Cablecom immer noch das Monopol, dass sie sich so ... benimmt ?

Gruss

p.s.: würde Euch gerne meine Geschichte erzählen, werde sie aber vorest mal beim Kassensturz abliefern...


(Geändert von CableWieHubble um 6:35 am am Jan. 31, 2004)


-- Veröffentlicht durch Stephan am 4:54 pm am Jan. 31, 2004

Salü zusammen

Ich gehöre glücklicherweise auch zu denen, die mit CC keine Probleme haben. Bei mir läufts perfekt mit nahezu der versprochenen Geschwindigkeit (3000/800).

Ich habe aber grosses Verständnis für Holky. Auch ich höre immer wieder von Kollegen, dass der Support der Hotline doch, gelinde gesagt, ein wenig überfordert ist. Und schliesslich will er nicht mehr, als man ihm versprochen hat.

Der Beitrag von Holky ist übrigens auch sehr, sehr gut geschrieben. Wenn es für ihn nicht so ärgerlich wäre,  hätte das Geschriebene noch Potential für eine humorvolle Kurzgeschichte.

Hoffentlich sind die "Probleme" bei den betroffenen Usern bald gelöst.

Gruss Stephan


-- Veröffentlicht durch gian am 11:12 pm am Jan. 31, 2004

Hallo,

Ich gehöre scheinbar auch zur Minderheit der zufriedenen Hispeed-Usern. Da es so ist, bin ich bei Cc. Sollte sich dies ändern, würde ich ein ADSL Angebot nehmen.
Mit DigitalPhone war ich ganz und gar nicht zufrieden (nicht der Support, sondern die Qualität) und bin seit 1. Oktober 2003 wieder zufriedener Swisscom Kunde.
Von Drohungen mit dem Kassensturz halte ich nichts.

mit freundlichen Grüssen

Gian


-- Veröffentlicht durch Holky am 9:45 am am Feb. 18, 2004

...der momentane Status:

Aufgrund meiner Reklamation per Einschreiben bekam ich eine korrigierte Rechnung. Diese beginnt ab dem effektiven Zustellen des Cablemodems. Also keine Vergütung aufgrund des ganzen Ärgers.

O.K.? Aber wäre da nicht mal ein professioneller Feedback angebracht. Schliesslich möchte ich ja auch wissen, wie es mit der versprochenen Performance aussieht.

Jetzt wird's wieder lustig: Ein paar Tage später bekomme ich die Mahnung der alten Rechnung mit der Drohung um Abschaltung, wenn nicht innert 5 Tagen bezahlt. Nein!!! Ein Problem mehr! Ich dreh durch. Zeit mich beim Arbeitgeber Krankschreiben zu lassen. Die Hände zittern und ich höre Stimmen im Kopf.

Die Hotline erreiche ich natürlich nicht und die Fax-Nummer aus dem TwixTel ist auch dauernd besetzt. Eine Fax-Nummer sucht man auf der Website vergebens. TwixTel hat eine. Aber das haben andere Schlaumeier auch schon erspäht.


-- Veröffentlicht durch timberwolf am 1:01 pm am Feb. 18, 2004

Deine Geschichte ist wirklich gut, da hast Du wirklich die A....karte gezogen. Bin mit dem Support bis heute sehr zufrieden, habe anscheinend Glück gehabt mit den Supportern.


-- Veröffentlicht durch hispeeduser am 10:34 am am Feb. 22, 2004

Der Beitrag ist zwar etwas dürftig, trifft aber den Nagel auf den Kopf.

http://www.beobachter.ch/asset_7055.asp?session=511AF13C-ADB4-4747-BA67-49B8FCCB2408

gruss
hispeeduser


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